Einstieg & persönlicher Hintergrund
Frage: Wie ist es dazu gekommen, dass du dich für dieses Studium entschieden hast? Gab es bestimmte Erlebnisse, Personen oder Interessen, die deine Entscheidung beeinflusst haben?
Roland: Ich habe mich für das Studium entschieden, weil es für mich nach vielen Jahren im Berufsleben der nächste logische Schritt war. Ich hatte bereits viel Verantwortung übernommen und praktische Erfahrung gesammelt, wollte diese aber besser einordnen und auf eine solide theoretische Basis stellen. Mich hat interessiert, warum Dinge funktionieren, wo ihre Grenzen liegen und wie man Cloud nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll denkt. Besonders geprägt haben mich komplexe Projekte in stark regulierten und sehr unterschiedlichen Umgebungen, etwa im Bankwesen oder im öffentlichen Bereich. Dort treffen viele Systeme, Technologien und Anforderungen aufeinander, und es wird schnell klar, dass Technik allein nicht ausreicht. Gerade Cloud Technologien zeigen dabei sehr deutlich, dass IT Auswirkungen auf mehrere Ebenen hat, auf Organisationen, Prozesse und darauf, wie Menschen miteinander arbeiten. Architektur, Sicherheit, klare Regeln und Verantwortung spielen dabei eine zentrale Rolle und genau das hat mein Interesse an Cloud, IT Security und skalierbaren Lösungen weiter verstärkt.
Einblick in das Studium
Frage: Wie würdest du jemandem das Studium erklären, der noch nie davon gehört hat? Welche Inhalte oder Schwerpunkte haben dich besonders geprägt – und warum?
Roland: Wenn ich das Studium jemandem erklären müsste, der es nicht kennt, würde ich sagen: Man lernt, wie Cloud Infrastrukturen geplant, betrieben und weiterentwickelt werden. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern immer auch um Organisation, Sicherheit und Kosten. IT wird nicht einfach umgesetzt, sondern bewusst gestaltet. Neben Cloud Computing haben mich vor allem das Zusammenspiel von Service und Infrastruktur Management sowie Fragen der IT Sicherheit und Architektur geprägt. Diese Themen haben mir geholfen, technische Entscheidungen besser einzuordnen, Risiken realistischer einzuschätzen und Lösungen langfristig zu denken. Besonders wertvoll war dabei die enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis.
Verbindung zu Beruf & Karriere
Frage: Welche Rolle spielt das Studium in deinem bisherigen Berufsweg? Hat sich dein beruflicher Weg seit deinem Studienabschluss verändert? Wenn ja, wie? Gibt es konkrete Inhalte oder Erfahrungen aus dem Studium, die dir im Beruf besonders weitergeholfen haben? Was begeistert dich an deinem technischen Beruf besonders?
Roland: Das Studium hat meinen beruflichen Weg stark geprägt. Es hat mir geholfen, meine langjährige praktische Erfahrung besser zu strukturieren und gezielter einzusetzen. Viele Entscheidungen, die ich heute treffe, sei es als Architekt, Berater, Unternehmer oder Lektor, gehen direkt auf Inhalte und Denkweisen aus dem Studium zurück. Dadurch hat sich auch mein Fokus verändert. Früher war ich stärker im operativen Alltag tätig, heute beschäftige ich mich mehr mit Architektur, Beratung, strategischen Fragestellungen und Wissensvermittlung. Besonders spannend finde ich dabei die Verbindung von Technik und Wirkung: Gute Cloud Lösungen machen Abläufe einfacher, erhöhen die Sicherheit und schaffen Vertrauen. Genau diese Kombination macht meinen Beruf für mich interessant.
Ausblick & persönliche Wirkung
Frage: Wie beeinflusst das Studium deine Zukunftspläne? Was glaubst du, kannst du durch dein Studium bewirken – gesellschaftlich, beruflich oder persönlich?
Roland: Das Studium hat meine Pläne für die Zukunft eindeutig beeinflusst. Ich möchte an der Schnittstelle von Cloud, IT-Security, Architektur und Lehre arbeiten und mein Wissen sowohl in Unternehmen als auch in der Ausbildung einbringen. Es hat mich gut darauf vorbereitet, Organisationen beim Aufbau sicherer und stabiler IT-Lösungen zu unterstützen. Vor allem hat es mir geholfen, Dinge klarer einzuordnen, strukturiert zu denken und Entscheidungen fundierter zu treffen.
Inspiration & Orientierung
Frage: Gab es Vorbilder oder Role Models aus deiner Branche, die dich besonders motiviert haben? Wenn du dich heute erneut für eine Hochschule entscheiden müsstest – welches Argument würde dich sofort für die Hochschule Burgenland gewinnen? Was möchtest du zukünftigen oder unentschlossenen Studierenden gerne mit auf den Weg geben? Welche drei Schlüsselbegriffe (Keywords) stehen für dich sinnbildlich für dein Studium?
Roland: Ich hatte nie ein einzelnes großes Vorbild. Mich beeindrucken vielmehr Menschen und Teams, die Cloud Technologien verantwortungsvoll einsetzen und den Überblick behalten, ganz gleich, ob sie in technischen, konzeptionellen oder organisatorischen Rollen arbeiten. Wenn ich mich heute noch einmal für eine Hochschule entscheiden müsste, würde ich mich wieder für die Hochschule Burgenland entscheiden. Die enge Verbindung zur Praxis hat mir sehr geholfen, weil viele Themen direkt aus dem Berufsalltag kommen und nicht nur theoretisch behandelt werden. Unentschlossenen Studierenden würde ich mitgeben: Das Studium bietet keine enge Spezialisierung, sondern einen End-to-End-Blick auf Cloud Computing. Wer bereit ist, aktiv mitzuarbeiten, Zusammenhänge zu verstehen und Dinge zu hinterfragen, nimmt sehr viel mit. Wichtig sind dabei auch Neugier und Spaß am Lernen. Für mich lassen sich die Studieninhalte gut mit drei Begriffen zusammenfassen: Architektur, Sicherheit und Ganzheitlichkeit.
Abschluss
Frage: Gibt es noch etwas, das dir wichtig ist oder das wir noch nicht angesprochen haben?
Roland: Was mir noch wichtig ist: Für mich war das Studium kein abgeschlossener Abschnitt, sondern Teil eines kontinuierlichen Lernprozesses. Gerade in der IT ist lebenslanges Lernen essenziell. Das Studium hat mir nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem eine Denkweise, die mich bis heute begleitet.
