Jahrgang 2018: Wie so oft führt uns das Leben vom Bachelor-Studium zu einem Praktikum als DevOps-Engineer hin zum Cloud-Masterabschluss

Lukas Segner

MCCE-Alumni (Jahrgang 2018)

Frage: Wer bist du, warum hast du das Studium gemacht und wie passt dieses in deinen beruflichen Hintergrund?

Lukas: Lukas Segner mein Name. Ich selbst habe während dem Studium tatsächlich angefangen zu arbeiten, im Bachelor-Studiengang gibt es ja dieses Pflichtpraktikum im Ausmaß von paar Wochen. Dort habe ich tatsächlich als DevOps Engineer angefangen. Da bin ich dann während des ganzen Bachelorstudiums und auch dem Masterstudium geblieben. Seitdem hat es mich bis jetzt eigentlich nur einmal auf einen anderen Arbeitgeber hingeführt, weil ich neue Horizonte kennenlernen wollte.

Frage: Hast du direkt nach dem Bachelor den Master gemacht?

Lukas: Genau. Das war ein fließender Übergang. Nach dem Abschluss des Bachelors habe ich direkt im September mit dem Master gestartet.

Frage: Wie ist es dazu gekommen, dass du dich für dieses Studium entschieden hast?

Lukas: Ein großer Pluspunkt war, dass ich schon an der Hochschule Burgenland studiert habe, also die Strukturen schon kannte, aber auch die Lektoren teilweise. Außerdem hat der Studiengangsleiter Werbung unter den Student:innen gemacht und den Studiengang vorgestellt. Letztendlich habe ich mich dann dafür entschieden weil ich mir durch das vorherige Studium vorstellen konnte, was für ein Niveau die Ausbildung hat.

Frage: Wie würdest du jemandem das Studium erklären, der noch nie davon gehört hat?

Lukas: Man bekommt die Werkzeuge und das Wissen, um diese Werkzeuge in der Cloud richtig einzusetzen. Quasi was mit der Cloud auf einen zukommt, weil es ja doch etwas anderes ist als alles On-Premise zu haben und dadurch andere Paradigmenwechsel passieren.

Frage: Gab es einen Inhalt oder eine Lehrveranstaltung, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Lukas: Wir hatten verschiedenste Lehrveranstaltungen, wo wir die Hyperscaler kennenlernen durften und in den Gratisversionen herumgespielt und Arbeitsaufträge abgearbeitet haben, damit man die verschiedenen Hyperscaler kennenlernt und auch deren Unterschiede. Auch die Lehrveranstaltung über wissenschaftliche bzw. analytische Aspekte, also die Wissenschaft dahinter mit den wissenschaftlichen Arbeiten. Es ist doch ein Unterschied die Best Practices zu kennen bzw. zu wissen, was gut ist oder am besten funktioniert, wenn man das Wissen mit Hard Facts untermauern kann. Sei es jetzt über Kosteneinsparungen, Performer oder Sonstiges.

Frage: Hat sich dein beruflicher Weg seit deinem Studienabschluss verändert? Wenn ja, wie?

Lukas: Ich bin 2021 mit dem Master fertig geworden, war dann noch zwei Jahre bei dieser Firma und habe dann die Firma gewechselt. Es ist immer noch dieselbe Branche im IT-Sektor. Davor war ich im DevOps-Bereich, hatte also viel mit Development zu tun. Jetzt bin ich eher im Consulting-Architekt-Bereich tätig. Sprich, dadurch dass ich viel mit der Cloud zu tun habe, vor allem auch mit Zertifizierungen, beschäftige ich mich jetzt mit Cloud Lösungen, um diese auf Kundenprobleme anzupassen und zu schauen, wo kann man was verwenden und optimal benutzen.

Frage: Gibt es konkrete Inhalte oder Erfahrungen aus dem Studium, die dir im Beruf besonders weitergeholfen haben?

Lukas: Die ersten Erfahrungen mit den Hyperscalern waren definitiv hilfreich. Man kennt AWS und Google. Die haben ähnliche Produkte mit unterschiedlichen Namen und einen unterschiedlichen Marshall dran. Im Hintergrund funktionieren sie gleich, werden halt anders benutzt. Um das überhaupt herauszufinden war es schon recht hilfreich, dass wir im Studium diese Big Player, die drei Hyperscaler ausprobieren konnten und in einer Sandbox „herumspielen“ konnten.

Frage: Wenn du dich heute erneut für eine Hochschule entscheiden müsstest – welches Argument würde dich sofort für die Hochschule Burgenland gewinnen?

Lukas: Für mich persönlich ist es das Familiäre. Ich bin immer noch mit meinen Kommilton:innen in Kontakt und wir treffen uns auch regelmäßig außerhalb von Klassentreffen oder Jubilaren. Man ist nicht eine Nummer wie z.B. auf einer Hauptuni und man kennt die Vortragenden auch persönlich. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich Professoren nach dem Studium zufällig wo getroffen und kurz gequatscht mit ihnen gequatscht habe.

Frage: Was möchtest du zukünftigen oder unentschlossenen Studierenden gerne mit auf den Weg geben?

Lukas: Das Studium Cloud Computing liefert eine gute Basis. Aber wie es halt so üblich ist in der Technik, ist es halt sehr schnelllebig und man kann natürlich nicht alles im Studium unterbringen. Das ist auch wichtig, nachdem man das Studium beendet hat. Man muss auch am Zahn der Zeit bleiben, weil die IT sich so furchtbar schnell entwickelt.

Frage: Welche drei Schlüsselbegriffe (Keywords) stehen für dich sinnbildlich für dein Studium?

Lukas: Ich könnte mir vorstellen, dass jemand wie Igor sagen würde: „Cloud, Cloud, Cloud“ und dem kann ich mich nur anschließen. Aber was auch definitiv hängen geblieben ist, ist jetzt nicht direkt ein Keyword, und zwar: Wie isst man einen Elefanten? – Stück für Stück. Dieser Affe-Euphemismus eben für große Dinge, die halt auf einen zukommen, die man immer Stück für Stück abarbeitet.

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